Inklusion

Arbeiten und Karriere für Menschen mit Handicap

„Wir setzen in unserem Unternehmen auf eine offene Kultur, in der alle Mitarbeiter so akzeptiert werden, wie sie sind.“, sagt Michael Fritz, Geschäftsführer Personal der DB Engineering & Consulting.

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Bei der DB Engineering & Consulting sind zurzeit mehr als 190 Schwerbehinderte und Gleichgestellte in die tägliche Arbeit eingebunden, bei der Deutschen Bahn insgesamt sind es knapp 13.000. Damit wird der DB-Konzern seiner sozialen Verantwortung als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands gerecht.

Chancengleichheit und selbstbestimmte Teilhabe Schwerbehinderter und Gleichgestellter sowie eine respektvolle Zusammenarbeit sind innerhalb der DB Engineering & Consulting fest verankerte Grundsätze. Regionale Vertrauenspersonen unterstützen vor Ort die schwerbehinderten Kollegen bzw. Gleichgestellten. Sie nehmen zum Beispiel an Bewerbungsgesprächen teil oder helfen, Arbeitsplätze so einzurichten, dass auch Kollegen mit Handicap das Unternehmen durch ihr Wissen und ihre Leistungen voranbringen können.

„Unser Ziel ist es, schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen entsprechend ihrem Leistungsvermögen zu beschäftigen und beruflich zu fördern”, so Robert Mosbacher, Gesamtschwerbehindertenvertreter bei DB Engineering & Consulting.

Ihr persönliches Handicap stellt für Sie kein unüberbrückbares Hindernis dar, vielmehr sind Sie ein engagierter Mensch und möchten in anspruchsvollen Projekten eines weltweit führenden Ingenieurdienstleisters zeigen, was in Ihnen steckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung über das Stellenportal der Deutschen Bahn AG.

Kontakt

Robert Mosbacher
Schwerbehindertenvertreter
DB Engineering & Consulting
Schwarzwaldstraße 82
76137 Karlsruhe
Deutschland
E-Mail

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Deutsche Bahn: Praxisleitfaden für Menschen mit Behinderung

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Interview mit Michael Fritz, Geschäftsführer Personal

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DB Engineering & Consulting: Maßnahmenkatalog zur Inklusion

Mitarbeiter mit Handicap bei der DB Engineering & Consulting

1. Sebastian Wiedemann, Elektroingenieur

Nur wer genau hinsieht, entdeckt die beiden Hörgerate von Sebastian Wiedemann. “Ich bin schwerhörig, fast sogar taub”, sagt der 31-Jährige. Seit Sommer 2011 arbeitet er bei der DB Engineering & Consulting und plant Energieanlagen. Sein Arbeitsplatz ist speziell eingerichtet: Auf dem Schreibtisch steht neben dem Arbeitscomputer ein weiterer PC – darüber telefoniert Wiedemann. Das funktioniert in einer Dreierkonferenz: Der Anrufer spricht mit einem Dolmetscher für Gehörlose, dieser tippt das Gesagte und sendet es auf Wiedemanns Computer. Der Elektroingenieur antwortet über ein Headset, das an seinen PC angeschlossen ist. Nur in Besprechungen benötigt er weitere Unterstützung. Damit er von den Lippen lesen kann, braucht Wiedemann den direkten Blick zum Gesprächspartner. Am Konferenztisch leider nicht immer möglich, daher hilft in diesem Fall ein Gebärdendolmetscher.

Sebastian Wiedemann bei der Arbeit
2. Maximilian Geier, Planer und Schwerbehindertenvertreter

Maximilian Geier ist einer unter vielen Kollegen in der Abteilung Bautechnik und Streckenausrüstung. Der 59-jährige Familienvater und begeisterte Basketballspieler plant signaltechnische Anlagen an Bahnübergängen. Seit 1976 ist er nach einem schweren Autounfall querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. “Die Arbeit ist für mich unglaublich wichtig”, sagt er. “Hier bekomme ich die Bestätigung, dass ich etwas leisten kann.” Neben seinem Job in der Planung ist er stellvertretender Gesamtschwerbehindertenvertreter der DB Engineering & Consulting und hat für den Regionalbereich Süd die Vertretung der Menschen mit Handicap in Bayern übernommen. Dabei ist er nicht nur Ansprechpartner für Kollegen mit ähnlichem Schicksal oder hilft bei den Anträgen für den Schwerbehindertenausweis, sondern unterstützt auch bei der behindertengerechten Gestaltung der Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen.

Maximilian Geier ist stets für seine Kollegen erreichbar
3. Guido Fathke, Bauüberwacher Region Südost in Leipzig

Als Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo) bei der Bauüberwachung in Leipzig ist Guido Fathke für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz auf Baustellen zuständig. Für die regelmäßigen Baustellenbesuche im Regionalbereich Südost nutzt er dafür zwei behindertengerechte Poolfahrzeuge, welche auf Einhandbetrieb durch einen Commander mit Multidrehknopf am Lenkrad für eine barrierefreie Bedienung umgerüstet sind. Dieser Lenkradknauf ist abnehmbar und damit dürfen auch andere Mitarbeiter ohne Einschränkung das Fahrzeug führen. Um einen ökologischen Beitrag zu leisten wird unter anderem ein Elektrofahrzeug (VW e-up!) für die Baustellenbesuche  genutzt. Die Bauüberwachung ist hier Vorreiter in Sachen Elektromobilität und zeigt uns wie gelebte Inklusion aussieht.

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